Motoröldruck zu niedrig – Warnsignale, Ursachen und was Sie sofort tun müssen

Plötzlich leuchtet im Cockpit die rote Ölkanne – und Ihr Puls steigt? Wenn der Motoröldruck zu niedrig ist, wird’s ernst.

Der Öldruck sorgt dafür, dass alle beweglichen Teile im Motor ausreichend geschmiert werden. Viele Autofahrer fragen sich in diesem Moment, ob sie noch weiterfahren dürfen oder ob bereits ein ernsthafter Motorschaden droht.

Aber keine Panik: Nicht immer steckt gleich die Ölpumpe dahinter. In diesem Artikel erfahren Sie, was „Motoröldruck zu niedrig“ wirklich bedeutet, woran Sie das Problem erkennen, welche Ursachen infrage kommen und was sofort getan werden sollte, um den Motor zu retten.

Am Ende wissen Sie auch, wann sich eine Reparatur lohnt und wann es klüger ist, Ihr Auto lieber fair zu verkaufen.

Was bedeutet „Motoröldruck zu niedrig“?

Wenn die Warnleuchte für den Motoröldruck aufleuchtet, heißt das: Im Motor herrscht nicht genug Druck, um das Öl richtig zu verteilen. Das Öl schmiert dann nicht mehr alle beweglichen Teile.

Oft wird das mit einem zu niedrigen Ölstand verwechselt. Doch das ist nicht dasselbe:

Sinkt der Druck, bekommt der Motor nicht mehr genug Schmierung. Die Folge: Metallteile reiben aufeinander, es entstehen Hitze und Reibung und ein Motorschaden droht. Der Öldruck wird übrigens ständig über einen Öldruckschalter und Sensoren überwacht. Diese lösen die Fehlermeldung „Motoröldruck zu niedrig“ aus, sobald etwas nicht stimmt.

Woran erkennt man einen zu niedrigen Motoröldruck? (Warnleuchten & Symptome)

Das wichtigste Warnsignal ist die Öldruck-Warnleuchte: meist ein kleines Symbol mit einer roten Ölkanne. Leuchtet sie während der Fahrt auf, sollten Sie sofort aufmerksam werden.

Gelbe oder rote Öldrucklampe – das ist der Unterschied:

Im Falle der roten Warnlampe: Sofort anhalten, Motor aus und das Auto nicht mehr starten! Lassen Sie es besser in eine Werkstatt abschleppen, sonst droht ein teurer Motorschaden.

Typische Begleiterscheinungen:

Neben der Warnleuchte können auch andere Anzeichen auf Probleme mit dem Öldruck hindeuten:

Rote Öldrucklampe: Was Sie sofort tun müssen

Selbst kurze Weiterfahrt kann schon reichen, um einen Lagerschaden oder Kolbenfresser zu verursachen.

Darf man mit niedrigem Motoröldruck weiterfahren?

Kurz und ehrlich: Nein!

Wenn die rote Öldrucklampe leuchtet, fehlt im System die Schmierung. Das bedeutet: bewegliche Teile reiben direkt aufeinander. Die Folge: extreme Hitze, metallische Späne – und bald ein Motorschaden durch Ölmangel.

Viele Fahrer denken, sie könnten „noch eben bis zur Werkstatt“ fahren. Aber selbst wenige hundert Meter können ausreichen, um den Motor komplett zu zerstören.

Sofortmaßnahme bei Warnmeldung:

Ein Werkstattbesuch kostet vielleicht 100 €, ein Motorschaden dagegen mehrere tausend Euro.

Welche Reparaturkosten können entstehen?

Wie teuer die Reparatur wird, hängt stark von der Ursache des zu niedrigen Motoröldrucks ab.

Zunächst fallen meist Diagnosekosten von etwa 50 bis 200 Euro an, um den Fehler eindeutig zu bestimmen. Liegt das Problem nur an einem defekten Öldrucksensor, einem verschmutzten Ölsieb oder einem verstopften Ölfilter, bewegen sich die Gesamtkosten häufig zwischen 200 und 400 Euro.

Deutlich teurer wird es bei einer defekten Ölpumpe, deren Austausch je nach Fahrzeug und Motorgröße etwa 500 bis 1.000 Euro kostet. Ist der Motor bereits durch Ölmangel beschädigt, können Reparaturkosten schnell auf 2.000 bis über 6.000 Euro steigen.

In solchen Fällen lohnt sich die Instandsetzung vor allem bei älteren Fahrzeugen oft nicht mehr, sodass ein Verkauf trotz Motorschaden die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung ist.

Bei welchen Autos tritt das Problem häufiger auf?

Ein niedriger Motoröldruck kann bei jedem Fahrzeug vorkommen – egal ob VW, BMW oder Opel.

Entscheidend sind eher Nutzung und Pflege:
Kein Markenproblem, sondern meist eine Frage der Wartung.

Reparieren oder verkaufen – was lohnt sich mehr?

Ob sich eine Reparatur noch lohnt, hängt davon ab, wie alt Ihr Auto ist und wie hoch die Kosten ausfallen.

Wann sich Reparieren lohnt

  • Fahrzeug ist noch relativ jung oder wertstabil
  • Der Fehler liegt nur bei Sensor, Filter oder Ölpumpe
  • Kosten bleiben unter 30 % des Fahrzeugwerts

Wann Verkaufen die bessere Entscheidung ist

  • Reparaturkosten übersteigen den Restwert
  • Fahrzeug hat bereits hohe Laufleistung
  • Der Motor zeigt Folgeschäden oder Leistungsverlust
In solchen Fällen lohnt sich der Verkauf über fairautoverkaufen.de:

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Verkauf auch bei Motorschaden oder Öldruck-Fehler

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Auto mit niedrigem Motoröldruck verkaufen – geht das?

Ja, das geht! Auch wenn der Motoröldruck zu niedrig ist oder schon ein Motorschaden vorliegt, können Sie Ihr Auto problemlos verkaufen.

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Häufig gestellte Fragen

Was passiert, wenn ich mit niedrigem Motoröldruck weiterfahre?

Das kann in wenigen Minuten zu einem Motorschaden durch Ölmangel führen. Unbedingt sofort anhalten!
Ja – wenn altes oder falsches Öl die Ursache ist. Ist jedoch die Ölpumpe defekt, hilft nur eine Reparatur. Ist niedriger Öldruck immer ein Zeichen für einen Defekt? Nicht zwingend. Manchmal liegt es nur an einem fehlerhaften Sensor oder verstopften Ölfilter. Eine Werkstatt kann das schnell prüfen.
Oft innerhalb weniger Minuten – je nach Drehzahl und Motorzustand. Je schneller Sie reagieren, desto besser
Ankauf-Hotline: +49 561 220736